Viele Fragen bei der geplanten Bebauung am Burgberg offen

Die öffentliche Fraktionssitzung der FDP Bad Soden am 8. März war eine gut besuchte Veranstaltung, was auf das große Interesse der Bürger an der Bebauung dieses wichtigen Bereiches unserer Stadt schließen lässt. Wie in den letzten Wochen berichtet, fordern die Freien Demokraten eine deutliche moderatere Bebauung als gegenwärtig vorgesehen.
Frau Dr. Thießen-Lüders, Mitglied des Vorstands der FDP Bad Soden, vermittelte in einem Impulsreferat einen Überblick über den Plan des Büros Speer und Partner aus dem Stadtentwicklungskonzept im Vergleich zu den alten und in Aufstellung befindlichen Bebauungsplänen, der 3-D-Animation und dem 3-D-Modell des gegenwärtigen Planungsstandes der Burgbergbebauung. Die Anmerkungen der Bürger und die lebhafte Diskussion zeigten einhellig, dass die Bebauung sehr kritisch gesehen wird und dass zumindest eine Reduktion der Geschoßhöhe der Häuser in der Waldstraße sowie auch eine Reduktion der zu überbauenden Fläche des gesamten Bereiches gewünscht wird.
Es wurden Stimmen laut, die befürchten, dass diese massive Bebauung Investoren anlocken soll, die dann auch durch den Verkauf der Grundstücke der Gemeinde im Bereich Schillerstraße, zu einer Gegenfinanzierung der vorhersehbaren Kosten des Medico Palais führen sollen.
Ein Teilnehmer berichtete darüber, dass nach seiner Kenntnis auf dem Gelände sechs Quellen vorhanden seien, die vor vielen Jahren schon ein einschränkendes Thema bei einem geplanten Erweiterungsbau einer Klinik in der Schillerstraße waren. Die Freien Demokraten fordern daher, diese Fragen zügig zu klären, bevor weitere Planungsmaßnahmen getroffen werden.
Es bestand seitens der teilnehmenden Bürger der dringende und mehrheitliche Wunsch an die FDP und die Stadtverordnetenversammlung, die geplante massive Bauweise zu verhindern.


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